Heilkräuter gegen Frühjahrsmüdigkeit

Heilkräuter gegen Frühjahrsmüdigkeit
Schon im Mittelalter war die positive Wirkung von Heilkräutern auf Leib und Seele bekannt.
Hier stellen wir einige Heilkräuter vor, die gesund sind, entschlacken und den Körper optimal auf das Frühjahr vorbereiten.
Besonders die Bitterstoffe in den Heilkräutern sind für die Gesundheit sehr wohltuend und regen die Verdauungssysteme an. Ein gute Verdauung ist schon mal die “halbe Miete” für ein ausgeglichenes Wohlbefinden.
Bitterstoffe regen die Leber-, Galle-, Magen- und Bauchspeicheldrüsen-tätigkeit an.
Der Löwenzahn ist ideal zum Entschlacken und Gifte und Stoffwechsel-Abfallprodukte aus dem Körper zu befördern. Ein wichtiger Vorgang für Rheumatiker.
Löwenzahn gibt es als Tee oder Saft (Reformhaus).
Wer einen Garten hat, kann auch Löwenzahn aus dem Garten pflücken und als Salatbeigabe oder in Kräuterquark dazugeben.
Bei Bauchkrämpfen und Verstopfung helfen Schafgarbe und Engelwurztee.. Schafgarbe regt den Speichelfluss und Verdauungsfluss an. Schafgarbe hilft ebenso gut bei sogenannten Frauenbeschwerden an den Tagen oder Regel. Schafgarbe hat einen wohltuenden Einfluss auf
Blähungen, Krämpfe und Kopfschmerzen.
Bei Leberbeschwerden ist die Artischocke ideal. Artischocken stärken den Stoffwechsel der Leber und steigern den Gallenfluss. So kann Fett besser verdaut und der Cholesterinspiegel gesenkt werden.
Artischocken gibt es als Dragees oder Saft.
Ähnlich wirkt die Mariendistel.
Bei Wechseljahrsbeschwerden helfen bittere Gemüse wie Rucola, Chicoree und Kräuter.
Auch die Energieverbrennung wird durch die Bitterstoffe angeregt, Heißhunger beim Diäten wird so vermieden.
Bitterelixiere, Kräutertees, Heilkräutertees, Kräuterdragees und Säfte gibt es in Reformhäuser, Drogeriemärkten und Apotheken.
Die Bitterpflanzen “Gelber Enzian”, Wermut, Kalmus, Pfeffer und Ingwer” helfen ebenso gut bei Übelkeit und Verdauungsbeschwerden.
Ingwer ist ein bekanntes Mittel gegen Reiseübelkeit und höchst effektiv. Es macht nicht müde und hilft richtig gut.
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Kinderbetreuung und Förderung von Kindern

Kinderbetreuung – wann, von wem, was darf es kosten?
Ist eine Betreuung für 1-jährige sinnvoll? Was bringt das Vorschuljahr für Kinder, die bald zur Schule kommen?
Warum sind Kindersport, Musikgarten oder Spielgruppen wichtig?

Man fragt sich wirklich ob früher alles anders war. Die heutige Elterngeneration war nicht in Spielgruppen organisiert, sondern spielte mit Kindern aus der Nachbarschaft.
Anstatt zur Musikschule ging man mit Oma zum Spielplatz. Kinderspiele erlernte man von großen Kindern im Hof statt im Kindersportunterricht.

Großmütter hatten vor 30 Jahren mehr Zeit für Enkelkinder, heute stählern sie sich in Fitnessstudios, bereisen die Welt oder sind berufstätig bis ins hohe Alter.
Viele Familien wohnen außerdem weit weg von der Ursprungsfamilie.

Die Familienstrukturen haben sich stark verändert. Frauen wollen berufstätig sein und bleiben, auch mit Kind. Männer interessieren sich mehr denn je für ihre Kinder.

Jetzt nochmal die Frage: Macht die Betreuung von Babies im Alter von 1 Jahr oder noch früher Sinn?
Braucht man für Kinder Kursangebote und Vorschulunterricht? Und zur Schulzeit Nachhilfeunterricht in jeglicher Form?
Kinder sind mit einem durchstrukturiertem Tagesplan in der Regel überfordert und ein kindgerechtes unbeschwertes Aufwachsen ist fast unmöglich.
Kinder brauchen freie Zeit, um zu basteln, zu malen, zu spielen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen.
Im Zeitalter des Computers gibt es außerdem die Möglichkeit kindgerechte kostenfreie und gratis Produkte im Internet zu bestellen.
Ein Beispiel wären die zahlreichen Malvorlagen, die mittlerweile von vielen Webseiten zum kostenlosen Download angeboten werden.
Ein paar Buntstifte dazu und schon hat man eine zufriedenstellende Beschäftigung fürs Kind.
Als Vision könnte man sich sicherlich bessere Lebensverläufe vorstellen, als das brüllende, kranke Kind in die Kita zu bringen und 5-jährige zu versorgen, die vor Freizeitstress nachts die Zähne zusammenknirschen.

Aber wenn man sich in vielen Städten umschaut, keine oder nur vereinzelt Kinder im Garten und am Spielplatz an Vormittagen. Nachmittags nur selten.
Alle sind wegorganisiert, entweder in Krippen, Kitas oder in Projektangeboten.


Das heißt, wer dabei sein will, muss sich anmelden und mitmachen oder out sein, unzeitgemäß und dann…?

Vielleicht kommt irgendwann die Trendwende und Kinder dürfen wieder einfach nur Baby und Kind sein – ohne Englischkurs, Frühförderprogramme usw.

Werte wie in der Natur sein, selber kreativ mit Naturmaterial statt mit Bergen von Plastikspielzeug zu spielen, sollten wieder kommen.
Mütter, die Zeit haben, stundenlang vormittags am Spielplatz zu sitzen.
Schulkinder, die einfach nur im Hof spielen, statt, Flöte, Klarinette und Sonstiges zu erlernen, den Kleineren wieder Hofspiele beibringen und Regeln vermitteln.
Und Senioren, die einfach nur alt sind und da, anstatt dauernd weg und mit Handy im Fitnesstreff Kurzurlaub.