Lohnsteuerklassen für Elterngeld wechseln

Darf man Steuerklassen für das Elterngeld wechseln?
Zukünftige Eltern dürfen ihre Steuerklassen vor der Geburt eines Kindes wechseln, um nach der Geburt des Kindes ein höheres Elterngeld zu bekommen. Dies ist laut einem Urteil (AZ: B10 EG3/8R) des Bundessozialgerichtes (BSG) in Kassel legal und rechtens.
Dem Gesetz sei nicht zu entnehmen, dass ein Wechsel der Lohnsteuerklassen vor der Geburt missbräuchlich sei.
Einige Länder, so u.a. auch das Land Bayern waren der Meinung, dass ein solcher beabsichtigter Steuerklassenwechsel vor der Geburt eines Kindes “rechtsethisch verwerflich” und missbräuchlich sei.
Aus diesem Grund ist von den Ländern der Wechsel der Steuerklassen bei der Berechnung des Elterngeldes nicht berücksichtigt worden.


Wenn nur ein Elternteil Elterngeld beanspruchen möchte, lohnt es sich unter Umständen, vor der Beantragung, bzw. vor der Geburt des Kindes die Lohnsteuerklassen zu tauschen. Evtl.-dann durch den Steuerklassentausch- höhere Lohnsteuerabzüge des Partners bekommt das Ehepaar mit der Abgabe der Jahres-Lohnsteuererklärung zurück.
Die Höhe des Elterngeld beträgt 67 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens (höchstens jedoch 1206 €), berechnet auf der Grundlage des Einkommens der letzten 12 Monate vor der Geburt.

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