Urteil zu Urheberrecht in Diplomarbeit

Das Verwaltungsgericht Münster hat jetzt mit einem Urteil Aktenzeichen – 10 K 1212/07 noch einmal bestätigt, dass ein Student, der Passagen aus einem anderen Text für seine Diplomarbeit übernimmt, unbedingt die Herkunftsquellen, sprich, den Urheber des Textes angeben muß.
Sonst droht wegen Täuschungsversuch eine Nichtbwertung der Arbeit und das ganze Studium war umsonst.
Wenn ein Schüler oder Student fremde Textpassagen übernimmt, muß IMMER durch entsprechende Verweise, Fußnoten, etc. der eigentliche Autor der geschriebenen Texte benannt werden.
Grundsätzlich darf eine Arbeit allerdings nicht überwiegend aus fremden Textpassagen bestehen.
In diesem Fall kann keine eigene Leistung erkennbar sein, das ist dann nur kopiertes Wissen.


Plagiate sind sehr schnell auszumachen, es gibt gute Plagiat-Scanner, mit denen kopierte Texte im Handumdrehen zu erkennen sind.
Wenn man also für seine Klausuren, Arbeiten, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten oder für andere Prüfungsarbeiten, etc. in verschiedenen Bereichen auf fremde Texte zurückgreift, muß man auf jeden Fall immer den Ursprungs-Autor des übernommenen Textes benennen.
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Urteil Immobilien

Urteil des BGH zu schlechter Beratung bei Immobilien

Wer bei der Anlage und Investition von Immobilien schlecht beraten wurde, hat unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Schadensersatz. So lautet ein Urteil des Bundesgerichtshofs mit dem Aktenzeichen: III 28/08.
Wenn der Käufer nachweislich schlecht beraten wurde und finanzielle Verluste durch den Erwerb einer unrentablen Immobilie hat, kann gegenüber dem beratenden Unternehmen finanzielle Forderungen stellen. Der Geschädigte hat in einem solchen Fall das Recht, dass das Unternehmen ihm den Kaufpreis Zug-um-Zug erstattet.


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Urteil zu Sonderumlage bei Eigentumsgemeinschaften

Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm mit dem Aktenzeichen 15 Wx 43/08 darf ein Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft Eigentümern, die im Rückstand mit der Zahlung für die Sonderumlage sind, die Kosten gegebenenfalls einklagen. Dazu muß die Sonderumlage von der Eigentümerversammlung vorher beschlossen worden sein.
Weiterhin sollte der Verwaltervertrag eine Klausel enthalten, die den Verwalter für Fälle ermächtigt, gegen einzelne Wohnungseigentümer gerichtlich vorzugehen.
Nach Auffassung des Gerichtes gehören Sonderumlagen als Ergänzung und Vorauszahlung zum Jahreswirtschaftsplan.